Über mich

Die Naturfotografie ist mein roter Faden. Ob auf Reisen oder vor der eigenen Haustür – ohne Kamera bin ich selten unterwegs. Ich liebe es, draußen im Moment zu sein, Motive zu suchen und Szenen zu visualisieren. Besonders reizt mich der Blick für das Außergewöhnliche im vermeintlich Gewöhnlichen: Orte, Tiere, Landschaften so festzuhalten, dass jemand überrascht fragt: „Das ist hier fotografiert?“ Genau das treibt mich an.

Zur Reisefotografie kam ich früh und eher zufällig. Mit 16 war ich für einen Monat in Brasilien – mit einer sehr einfachen Ausrüstung, wenig Ahnung, aber maximaler Neugier. GEO-Magazine im Bad, die Fotocommunity und dieser erste Trip nach Brasilien haben mich sehr geprägt. Die Eindrücke aus Favelas, von Feldarbeit in Minas Gerais oder einer Bootsfahrt auf dem Amazonas wirken bis heute nach. 2018 bin ich wieder hingereist – bewusster, erwachsener, und mit derselben Faszination für die Natur und das Leben weit weg von Zuhause.

Trotz aller Fernweh-Momente fotografiere ich am meisten hier im Aischgrund. Die heimische Natur überrascht mich immer wieder. Nah dran, aufmerksam, mit Respekt vor dem Moment – so arbeite ich, egal ob auf Reisen oder direkt vor meiner Tür.